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Pressestimmen zu "Die Zauberflöte - Bravo, bravo Papageno "
FamilienMusical nach der berühmten Oper von W. A. Mozart
Frankfurt-Live.com am 28.12.2010
Die Kleine Oper Bad Homburg gastierte in der
Stadthalle Frankfurt-Zeilsheim
Große Begeisterung bei Kindern und Erwachsenen
... insgesamt kann man sagen, dass die Kleine Oper Bad
Homburg einen wertvollen Beitrag zum Musikverständnis der Kinder
und vielleicht auch ihrer erwachsenen Begleitpersonen leistete.
Weinheimer Nachrichten am 02.12.2010
Zauberflöte bringt Kinder und Oper zusammen
Weinheim. Die Kleine Oper Bad Homburg sorgte gestern in der Stadthalle
Weinheim für eine Begegnung der besonderen Art. Schließlich
laufen sich Kinder und Oper nicht unbedingt jeden Tag über den Weg.
Bei dem klassischen Familienmusical "Die Zauberflöte - Bravo,
bravo Papageno" handelte es sich um eine kindgerechte Bearbeitung
der berühmten Oper von Wolfgang Amadeus Mozart.
Dabei wurde der Opernstoff für Kinder verkürzt,
vereinfacht und zu einem Fantasie-Märchen in einer bunten Zauberwelt
umgearbeitet. Und "echte" Opernsänger durften natürlich
auch nicht fehlen. Den Kindern gefiel es offensichtlich und so gab es
reichlich Applaus bei den beiden ausverkauften Vorstellungen.

Kulturamt Neustadt an der Weinstraße am 15.11.2010
Sehr geehrter Her Mayr,
Anbei erhalten Sie die in der Rheinpfalz erschienene
Pressekritik.
Es war eine wunderschöne Veranstaltung.
Die Rheinpfalz vom 03.11.2010
Cooler Mozart
Die Zauberflöte als Kinderoper kommt beim jungen Publikum
gut an.
Dem echten Mozart hätte das ganze sicher einen riesen Spaß
gemacht.
Kulturgemeinschaft Beverungen am 13.10.2010
Sehr geehrter Her Mayr,
wir bedanken uns herzlich für die gelungene Aufführung
der "Zauberflöte" in Beverungen. 600 begeisterte Kinder
in einer Oper sind der beste Beweis für die Qualität der Aufführung.
Beiligend die Pressekritik:
Neue Westfälische vom 06.10.2010
Prinzenrolle und Mozartkugel
Ein wahres Feuerwerk, ein Plädoyer für die Oper, brachten
die Darsteller der Kleinen Oper Bad Homburg gestern in der Beverungener
Stadthalle mit viel Humor und Professionalität auf die Bühne.
... gekonnt führten die Darsteller die Kinder an die Oper heran.
Wunderschön gesunge Lieder wechselten sich ab mit herrlich komischen
Szenen. Da wurde geklatscht, gezittert und gelacht. Eine tolle Inszenierung
mit fantasievollen Kostümen einer wunderschönen Kulisse mit
überzeugenden Darstellern.
Die Frankfurter Neue Presse am 07.10.2010
Große Oper für kleine Abenteuerfans
Mit der kindgerechten Bearbeitung von Mozarts Oper «Die Zauberflöte»
wurde das junge Publikum an die Klassik herangeführt.
Mörfelden-Walldorf. Brennende Fackeln, pyrotechnische
Effekte, herrliche und aufwendige Kostüme, Masken, ein traumhaftes
und aufwendiges Bühnenbild sowie gute Musik.
Einen kulturellen Hochgenuss bot die Aufführung von Wolfgang Amadeus
Mozarts kindgerecht bearbeiteter Oper «Die Zauberflöte –
Bravo, bravo Papageno» der Kleinen Oper Bad Homburg gestern Nachmittag
in der nahezu ausverkauften Walldorfer Stadthalle.
Jung
und Alt staunten über das herrlich inszenierte Familien- Musical,
bei dem die Sopranistin Ingrid El Sigai als Königin der Nacht, Papagena
und Pamina, der Pianist Stefan Geier als Mozart und Sarastro 2, der Bariton
Otto Mayr als Papageno und König Tyros, der Tenor Peer-Martin Sturm
als Tamino, Monostatos und Sarastro 1 sowie der Schauspieler Dirk Keller
als Kolos im Mittelpunkt standen.
In faszinierender Weise wurde der komplizierte Inhalt verkürzt und
zu einem Fantasiemärchen in einer bunten Zauberwelt vereinfacht.
Kinder ab fünf Jahren erfuhren, wie der greise König Tyros sein
Reich ordnete und die Herrschaft im Sonnenland und Erziehung seiner einzigen
Tochter, der Prinzessin Pamina, seinem Lieblingsbruder Sarastro übertrug.
Als Zeichen seiner Würde erhielt er den flammenden Sonnenkreis. Die
Reichtümer und auch die Zauberflöte von König Tyros gingen
an seine Frau, die Königin der Nacht, und seine Tochter Pamina.
Die Flöte war aus dem Holz einer tausendjährigen Eiche geschnitzt
und verwandelte Böses in Gutes.
Die Königin war mit der Teilung unzufrieden und sann auf Rache.
Liebenswert wurde das spannende Märchen durch den munteren Vogelfänger
Papageno. Ihn erkor die Königin der Nacht zum Diener des Prinzen
Tamino, mit dem Papageno die Prinzessin Pamina zurückgewinnen sollte.
Liebenswert und tollpatschig zugleich tappte Papageno durch das turbulente
Geschehen und erlebte dabei so manches Abenteuer.
Natürlich gab’s ein Happy End. Der edle Prinz Tamino gewann
die schöne Prinzessin Pamina zur Frau und Papageno bekam am Ende
seine geliebte Papagena. So wurden die begeisterten Kinder mit Spaß
und Freude an das Thema Klassik herangeführt – mit Mozarts
«Zauberflöte», der meistgespielten Oper der Welt.
Die Neue Westfälische am 06.10.2010
Prinzenrolle und Mozartkugel
Die kleine Zauberflöte für Kinder / Temperamentvolle Inszenierung
VON MELANIE PETER
Beverungen. Ein wahres Feuerwerk, ein Plädoyer
für die Oper, brachten die Darsteller der "Kleinen Oper"
gestern in der Beverunger Stadthalle mit viel Humor und Professionalität
auf die Bühne. Wer Opern verstaubt und langweilig findet, wurde hier
eines Besseren belehrt. 600 Kinder waren begeistert und brachten den Saal
zum Beben, als sie mit den Figuren fieberten und eintauchten in die Welt
des Vogelfängers Papageno und der anderen Charaktere aus Mozarts
Kleiner Zauberflöte.
Der Komponist höchstpersönlich nahm mit weißer Perücke
und blauem Frack am Klavier Platz, und führte die Kinder und mitunter
auch die Figuren durch seine Oper, die eine turbulente Geschichte mit
Spannung und Spaß erzählt.
Der
alte König Tyros will sich verabschieden, und übergibt die Herrschaft
im Sonnenland an seinen Lieblingsbruder Sarastros, einen weisen und gütigen
Mann. Zeichen dieser Herrschaft ist der Flammende Sonnenkreis, der ebenfalls
an Sarastros übergeben wird. Außerdem soll die einzige Tochter
des Königs beim neuen Herrscher leben. Das alles passt der Frau des
Königs, der Königin der Nacht, nicht in ihre Planung.
Obwohl sie alle Reichtümer und eine Zauberflöte, die Böses
in Gutes zu wenden vermag, bekommt, trachtet sie nach der Herrschaft über
das Reich. Ein Ungeheuer soll nun die Tochter und den Flammenden Sonnenkreis
zurückholen, wenn es sein muss mit Gewalt. Auch der Prinz Tamino
gerät in den Bann der Königin, die ihm ein Abbild ihrer Tochter
zeigt, damit er sich verliebt und sie "rettet". Unterstützt
wird Tamino durch den Vogelfänger Papageno, der tollpatschig und
liebenswert durch die Abenteuer schlingert und auch noch ein "Weibchen"
für sich selbst sucht.
Gekonnt führten die Darsteller die Kinder an die Oper heran. Wunderschön
gesungene Lieder wechselten sich ab mit Szenen, die herrlich komisch anmuteten.
Fetzige Tanzeinlagen und spannende Kämpfe, in Szene gesetzt mit Nebel,
knallendem Feuerwerk und Stroboskop-Licht fesselten Hunderte Kinderaugen
an die Bühne. Da wurde geklatscht, gezittert und gelacht. Aber am
Ende wird alles gut, Prinz Tamino bekommt seine Pamina, der Vogelfänger
Papageno findet seine Papagena, und Koloss, ein Diener der Königin
der Nacht, ist ganz nett.
Als die Kinder zum Schluss lautstark nach einer Zugabe riefen, gab es
eine weitere Überraschung: Mozart holte alle Lehrer auf die Bühne,
und dann wurde noch mal so richtig "abgetanzt".
Eine tolle Inszenierung mit fantasievollen Kostümen, einer wunderschönen
Kulisse und überzeugenden Darstellern, die teilweise in mehrere Rollen
schlüpften.
Frau Martina Schäfer, Kreissparkasse Weilburg am 09.10.2010
Wir hatten die Kleine Oper ja das erste Mal zu Gast
und waren gespannt, was auf uns zukommt. Wie erwartet (und auch angekündigt)
war es eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung. Viele Besucher
(große und kleine) haben mich hinterher angesprochen und mir bestätigt,
dass es ihnen sehr gut gefallen habe.
Aus Sicht des Veranstalters ist besonders der unkomplizierte
Umgang mit Herrn Mayr und den Akteuren insgesamt hervorzuheben. Obwohl
die Bedingungen nicht optimal waren (Bühne zu klein, Klavier verstimmt,
etc.) tat das der Aufführung und der Stimmung keinen Abbruch.
Ich kann nur sagen: Immer wieder gerne!
Mit freundlichen Grüßen
Martina Schäfer
Das Weilburger Tagblatt am 01.10.2010
Applaus belohnt die "Kleine Oper"
"Bravo, Papageno" in Löhnberg
400 kleine und große Zuschauer haben den Sängern
der "Kleinen Oper Bad Homburg" für die Aufführung
des Familienmusicals "Bravo, Bravo Papageno" in der Löhnberger
Volkshalle einen tosenden Applaus gespendet.
In
einer modernen und verkürzten Fassung, mit farbenfrohen Kostümen,
zwei neuen Rollen (Mozart und Koloss) und einem aufwändigen Bühnenbild
stellte die "Kleine Oper Bad Homburg" die Oper "Die Zauberflöte"
von Wolfgang Amadeus Mozart vor.
Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht beauftragt,
ihre Tochter Pamina aus dem Reich von Sarastro zu holen. Dort hatte König
Tyros, als er vor seinem Tod sein Reich ordnete, Pamina hin geschickt.
Unterstützt wird der Prinz bei diesem Unterfangen
durch den Vogelfänger Papageno. Auf ihrer Reise müssen sie so
manche Gefahren und Prüfungen überstehen. Denn die Königin
der Nacht hat ein falsches Spiel mit ihnen gespielt. Sie hat gleichzeitig
den bösen Monostatos und das Ungeheuer Koloss mit der gleichen Aufgabe
beauftragt.
Doch zum Ende wendet sich alles zum Guten.
Tamino gewinnt am Ende doch noch das Herz der
schönen Pamina
Durch die Kraft der Musik wird aus Koloss ein braves
"Schoßhündchen", Tamino gewinnt das Herz der schönen
Pamina und auch Papageno findet in Papagena ein liebes Weibchen.
Neben den bekannten Arien und Duetten der Zauberflöte,
die durch die Sänger brillant gesungen und von Lars Keitel als Mozart
am Klavier begleitet wurden, bot die Aufführung auch rockige Klänge.
Ingrid El Sigai und Peer Martin Stur brillierten als Pamina und Tamino
ebenso wie in ihren anderen Rollen als Königin der Nacht und Papagena,
sowie als Monostatos und Sarastro.
Christoph Kögel sorgte in der Rolle als Papageno
mit seiner tollpatschigen und oftmals vorlauten Art für viele Lacher.
Präsentiert wurde das Opernvergnügen von der Kreissparkasse
Weilburg unterstützt durch die Firma Selters Löhnberg sowie
durch Hedmar Schlosser und seinem Team.
Der Westerwald-Kurier am 22.09.2010
„Die Zauberflöte“ erntete kräftigen
Applaus
Den Nachwuchs in die Welt der Oper einführen, sie mit bekannten Melodien
und einem
ansprechenden Märchen bezaubern – das gelang den Akteuren der
„Kleinen Oper“ Bad Homburg, die in der Westerburg Stadthalle
eine etwas andere Version der „Zauberflöte“ aufführten.
WESTERBURG. Mit dem klassischen Familien-Musical "Die
Zauberflöte - Bravo, bravo Papageno" wusste die „Kleine
Oper“ Bad Homburg am vergangenen Montag in der Westerburger Stadthalle
rund 450 Kindergarten und Schulkinder aus der Region zu begeistern. Die
bekannte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart präsentierte sich als tolles
Fantasie-Märchen und lud die Heranwachsenden in eine bunte Zauberwelt
ein. Echte Opernsänger, farbenfrohe Kostüme und eine aufwändige
Bühnenausstattung sorgten für einen lustigen und interessanten
Ausflug in die klassische Musik.
Schnell
hatten sich die schöne Prinzessin Pamina und der tollpatschige Vogelfänger
Papageno in die Herzen des jungen Publikum gespielt. Gemeinsam erleben
sie beiden so manches Abenteuer. Natürlich gab's zum Schluss ein
Happy End. Pamina bekam ihren Prinzen Tamino und Papageno willigte zögerlich
in die Hochzeit mit einem alten Weiblein ein, welches sich - zur Freude
aller - als hübsche Papagena entpuppte. Selbst der furchterregende
Koloss besann sich und wurde schließlich ein richtig netter Kerl.
Am Rande der Geschichte war auch Wolfgang Amadeus Mozart zu beobachten.
Er begleitete seine Lieder am Klavier, hatte immer einen guten Ratschlag
parat und zauberte spontan neue Melodien aus dem Ärmel. Die Kinder
freuten sich sichtlich über die tolle Aufführung, warnten die
Akteure vor drohenden Gefahren, lachten herzlich über die tollen
Späße und honorierten immer wieder die lustigen Szenen mit
reichlich Beifall. Mit viel Gefühl führte das fünfköpfige
Team um Otto Mayr, den Chef der „Kleinen Oper“, die jungen
Gäste an die Klassik und die interessante und vielfältige Opernwelt
heran. Organisiert und finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung
durch den Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Westerburg, Joachim Wirth,
in Kooperation mit der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises, vertreten
durch Carolin Stecker und Jochen Bücher. (upr.)
Ein Lob von unserem Sponsor TaunusSparkasse am 07.09.2010
Euer Auftritt am Sonntag war mal wieder grandios. Herzlichen Dank nochmals für die Karten, die du uns zur Verfügung gestellt hast. Ihr habt wieder ein tolles, witziges und unterhaltsames Programm zusammengestellt - für jung und alt.
Lars Dieckmann
Pressesprecher
Gregor Maier M.A - Hochtaunuskreis - Fachbereich Kultur am 07.09.2010
Zuallererst einmal auf diesem Wege mein großes Kompliment für die furiose Premiere am Sonntag! Für mich war es ja gewissermaßen eine zweifache Premiere, da ich ja bisher noch nie Gelegenheit hatte, eine Produktion der Kleinen Oper zu erleben. Es war jedenfalls in meinen Augen und Ohren ein Saisonstart, wie er nicht besser hätte ausfallen können!

Ein Lob vom Sponsor Basler Versicherungen am 13.09.2010
... das ist ja wirklich höchst erfreulich, dass nahezu alle Vorstellungen bereits ausverkauft sind!!
Aber nun, wo ich Ihre Aufführung selbst gesehen habe, weiß ich auch warum! Es spricht sich eben doch herum, wie großartig Sie und Ihre Mitstreiter diese Aufführungen mit Leben füllen und zum Mitfiebern, fröhlichen Lachen und auch zum Lernen anregen. Auch meine beiden kleinen Nichten waren hellauf begeistert nach der Premieren-Vorführung am vergangenen Sonntag.
Herzliche Grüße sendet Ihnen
Susanne Prüfer
Die Bad Homburger Woche am 09.09.2010
Wenn Mozart rockt - viel Trubel auf der Kurtheaterbühne
Bad Homburg (mj).
Es war eine Premiere die mit besonderer Spannung erwartet wurde. Aber
auch von ein klein wenig Wehmut belastet war. Die Kleine Oper Bad Homburg
präsentierte ihre dritte Version des klassischen Familienmusicals
"Bravo, bravo Papageno" in einer weitaus ausgefeilteren
Produktion als vor zwei Jahrzehnten, als das Ensemble erstmals an die
Öffentlichkeit trat. Gleichzeitig hieß es Abschied nehmen vom
Initiator, Mentor, Organisator, Regisseur und Darsteller Otto Mayr. Schon
vor Jahren beschloss er, den Weg frei zu machen für Jüngere,
die dann die Verantwortung übernehmen sollen. Verschiedene Konzepte
wurden von ihm überdacht, bis er nun noch einmal vor dem Publikum
seine Entscheidung bekannt gab: Ingrid El Sigai, jahrelanges Ensemblemitglied,
wird die Geschicke der Kleinen Oper zukünftig leiten. Somit gab Otto
Mayr mit einer letzten Produktion seinen Abschied. Aber es gilt als sicher,
dass er im November noch einmal in das Kostüm des Papageno schlüpfen
wird, um sich dann endgültig von der Bad Homburger Bühne zu
verabschieden. Bei den Touren durch ganz Deutschland wird er jedoch auch
noch das eine oder andere Mal auf der Bühne stehen.
So
war es nicht verwunderlich, dass die "Prominenz" den Abschied
umrahmte: Stadtverordnetenvorsteher Franz Josef Ament, Oberbürgermeister
Michael Korwisi, die Ex-0Bs Reinhard Wolters und Wolfgang Assmann, der
frühere Kurdirektor Peter Bruckmaier sowie der Kopf des Hauptsponsors
Taunus Sparkasse, Hans-Dieter Homberg ließen es sich nicht nehmen,
den großen Mimen zu verabschieden. Otto Mayr hat das ungewöhnliche
Ensemble nicht nur ins Leben gerufen, sondern es auch in seiner unnachahmlichen
und äußerst temperamentvollen Weise geprägt. Man denkt
natürlich an den Papageno, aber auch an die Hexe in "Hansel
und Gretel" oder den Osmin in "Alarm auf Dora 037". Aber
auch der Oberteufel im "Freischutz- und die Witwe Bolte in "Max
und Moritz" standen ihm gut zu Gesicht. Es ist seine polternde, aber
dennoch charmante Art, mit der er Kinder und Erwachsene gleichermaßen
zu begeistern weiß. Ingrid El Sigai schlüpft seit vielen
Jahren in die Rollen, die stimmlich einen glockenklaren Sopran verlangen.
Wer von ihren Qualitäten bislang noch nicht überzeugt war, konnte
sich von ihr in den Rollen der Königin der Nacht, der Pamina und
der Papagena ein eindrucksvolles Bild machen. Wandlungsreich,
stimmlich von allerhöchster Qualität und mit suggestiver Ausdruckskraft
verzauberte sie das Publikum und machte deutlich, dass die Kleine Oper
auch zukünftig ein verlässlich und qualitativ hochwertiges Ensemble
bilden wird.
Sangestechnisch und darstellerisch stand ihr auch in
dieser neuen Produktion der Tenor Peer-Martin Sturm nicht nach. Er brillierte
in der berühmten Arie "Dies Bildnis ist bezaubernd schön"
und präsentierte darstellerisch einen herausragenden Tamino, Monostatos
und Sarastro.
Vor einigen Jahren entstand die Idee, ein Wesen in die Produktionen einzubauen,
das 1. indirekt für Auflockerung sorgt (die Zauberflöte ist
schließlich künstlerisch kein Zuckerschlecken) und gleichzeitig
als Techniker und Kulissenschieber agiert. Dirk Keller war ein beeindruckender
"Koloss" und sorgte für den reibungslosen Ablauf auf der
Bühne.
Lars Keitel gelingt immer wieder der Spagat zwischen dem erstklassigen
Pianisten und dem humorvollem Darsteller. In der Rolle des Mozart greift
er immer wieder ins Geschehen ein, präsentiert eine urkomische Mimik.
driftet aber niemals ab in die Klamotte. Dank seinem herausragenden
Klavierspiel wird für die Kinder die Musik zu einem echten Live-Erlebnis.
Hier kommt die Musik nicht aus der Konserve, kein Mikrofon verstärkt
die Stimmen bei den Arien. Es wird wirklich echt in die Tasten gegriffen
und die Stimmbänder in Schwingung versetzt.
Der abschließende Rap hat längst Tradition. Zunächst von
den sie und schreibe nur fünf Darstellern. Dann aber ruft Otto Mayr
Kinder auf die Buhne und es wird gemeinsam getanzt und gefeiert. Das
Konzept ging auch in dieser neuen Produktion auf: Klassische Musik kindgerecht
zu verpacken, musikalisch nichts zu verfälschen, aber handlungstechnisch
den Kindervorstellungen gerecht zu werden.
Die für den November angesetzten Vorstellungen im Kurtheater
sind reine Schulveranstaltungen, für die es im freien Vorverkauf
keine Karten gibt.
Die Taunus Zeitung am 06.09.2010
Papageno, keine Angst!
Von Sabine Münstermann
Kinder, die «Papageno, Papageno, da, hinter dir
ist die Papagena» schreien und zwar mitten in einer Opernaufführung
"gibt's das? Na klar! Aber nur, wenn es ein Stück der Kleinen
Oper ist. Denn die will mit ihrer Produktion sogar zum Mitfiebern animieren.
Gestern war Premiere der neu bearbeiteten Wiederauflage der «Zauberflöte»,
und da ging es munter zu. . .
Bad Homburg. Sonntagnachmittag, 16 Uhr. Im Foyer des
Kurtheaters tummelten sich Vize-Landrat Dr. Wolfgang Müsse (FDP),
OB Michael Korwisi (Grüne), Stadtverordnetenvorsteher Franz Josef
Ament und Alt-OB Wolfgang R. Assmann (beide CDU), SPD-Landtagsabgeordnete
Petra Fuhrmann und viele weitere Politiker jedweder Couleur. Moment mal
«Bravo, bravo Papageno», das ist doch die kindgerechte Adaption
von Mozarts «Zauberflöte». Wo waren denn die Kinder?
Keine Sorge: Sie waren zu Hunderten gekommen! Aber wenn Otto Mayr, Noch-Chef
der Kleinen Oper Bad Homburg seine Abschiedsvorstellung als Regisseur
gibt, dann ist das natürlich auch für prominente Erwachsene
ein wichtiger Termin.
Zugegeben, den Kindern war das schnurz, sie konnten sich
vor Aufregung kaum auf den Sitzen halten. Kein Wunder, bei der Geschichte:
König Tyros ordnet sein Reich. Die Herrschaft im Sonnenland und die
Erziehung seiner Tochter, Prinzessin Pamina, übergibt er seinem Bruder
Sarastro. Alle Reichtümer und auch die Zauberflöte vermacht
Tyros seiner Frau, der Königin der Nacht. Die Zauberflöte ist
ein tolles Ding. Sie vermag Böses in Gutes zu verwandeln. Die Königin
jedoch ist unzufrieden und spinnt eine Intrige, bei der ihre Tochter gefangen
genommen werden soll, um hernach Sarastro Gift einzuflößen.
Großartig wird dieses Abenteuermärchen durch den Vogelfänger
Papageno, tollpatschig, lustig, mit schnoddriger Schnauze und auf der
Suche nach der großen Liebe. Von der Königin der Nacht wird
er zum Diener des Prinzen Tamino bestimmt. Mit diesem soll er Pamina zurückgewinnen.
Dabei erleben die beiden viele Abenteuer. Natürlich gibt's zum Schluss
ein Happy End. Der Prinz bekommt die Prinzessin und Papageno seine Papagena.
Auf der Bühne knallt's
Otto Mayr, das war nicht anders zu erwarten, brillierte in seiner
Abschiedsvorstellung. Man hatte den Eindruck, Papageno spricht,
wie Otto Mayr der Schnabel gewachsen ist und nicht, als ob es sich um
perfekt ausgearbeiteten Text gehandelt hätte. Das kam prima an. Unter
anderem auch beim ehemaligen Kurdirektor Peter Bruckmaier, der, nette
Geste, zur Vorstellung aus Bayern angereist war.
Klasse auch die immer wieder spielerisch eingeworfenen
Dialoge mit «Mozart» Lars Keitel. Unbestritten konnte
Keitel hier sein komisches Talent ausleben, und er tat das mit
offensichtlichem Vergnügen - und auch zum großen Spaß
der Kinder. Kaum zu glauben, dass der Mann doch eigentlich ein
hochgeachteter und ernsthafter Konzertpianist ist. . .
Ein veritables Vergnügen war es für die Mädchen und Jungen zu sehen, wie sich Kolos (Dirk Keller), das Monster der Königin der Nacht (ohne Übertreibung: eine fantastische Ingrid El Sigai, die zudem auch die Prinzessin und die Papagena spielt), nach und nach in ein braves Schoßhündchen verwandelt, und wie der Prinz (Pierre Martin Sturm) um seine Prinzessin kämpft. Da knallt und kracht es dann auch mal auf der Bühne, da wird erst «Die Kleine Nachtmusik gegeben» und dann kräftig gerockt.
Tosender Beifall war der Lohn für
eine solch fulminante Aufführung, der hoffentlich, auch unter der
Leitung von Mayrs Nachfolgerin Ingrid El Sigai, noch viele mehr folgen
werden.

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