Pressestimmen zu "Die Zauberflöte - Bravo, bravo Papageno "
FamilienMusical nach der berühmten Oper von W. A. Mozart

 

 

Frankfurt-Live.com am 28.12.2010

Die Kleine Oper Bad Homburg gastierte in der Stadthalle Frankfurt-Zeilsheim
Große Begeisterung bei Kindern und Erwachsenen

... insgesamt kann man sagen, dass die Kleine Oper Bad Homburg einen wertvollen Beitrag zum Musikverständnis der Kinder und vielleicht auch ihrer erwachsenen Begleitpersonen leistete.

 

Weinheimer Nachrichten am 02.12.2010

Zauberflöte bringt Kinder und Oper zusammen
Weinheim. Die Kleine Oper Bad Homburg sorgte gestern in der Stadthalle Weinheim für eine Begegnung der besonderen Art. Schließlich laufen sich Kinder und Oper nicht unbedingt jeden Tag über den Weg. Bei dem klassischen Familienmusical "Die Zauberflöte - Bravo, bravo Papageno" handelte es sich um eine kindgerechte Bearbeitung der berühmten Oper von Wolfgang Amadeus Mozart.

Dabei wurde der Opernstoff für Kinder verkürzt, vereinfacht und zu einem Fantasie-Märchen in einer bunten Zauberwelt umgearbeitet. Und "echte" Opernsänger durften natürlich auch nicht fehlen. Den Kindern gefiel es offensichtlich und so gab es reichlich Applaus bei den beiden ausverkauften Vorstellungen.

 

Kulturamt Neustadt an der Weinstraße am 15.11.2010

Sehr geehrter Her Mayr,

Anbei erhalten Sie die in der Rheinpfalz erschienene Pressekritik.
Es war eine wunderschöne Veranstaltung.

Die Rheinpfalz vom 03.11.2010

Cooler Mozart
Die Zauberflöte als Kinderoper kommt beim jungen Publikum gut an.
Dem echten Mozart hätte das ganze sicher einen riesen Spaß gemacht.

 

Kulturgemeinschaft Beverungen am 13.10.2010

Sehr geehrter Her Mayr,

wir bedanken uns herzlich für die gelungene Aufführung der "Zauberflöte" in Beverungen. 600 begeisterte Kinder in einer Oper sind der beste Beweis für die Qualität der Aufführung. Beiligend die Pressekritik:

Neue Westfälische vom 06.10.2010

Prinzenrolle und Mozartkugel
Ein wahres Feuerwerk, ein Plädoyer für die Oper, brachten die Darsteller der Kleinen Oper Bad Homburg gestern in der Beverungener Stadthalle mit viel Humor und Professionalität auf die Bühne.
... gekonnt führten die Darsteller die Kinder an die Oper heran. Wunderschön gesunge Lieder wechselten sich ab mit herrlich komischen Szenen. Da wurde geklatscht, gezittert und gelacht. Eine tolle Inszenierung mit fantasievollen Kostümen einer wunderschönen Kulisse mit überzeugenden Darstellern.

 

Die Frankfurter Neue Presse am 07.10.2010

Große Oper für kleine Abenteuerfans
Mit der kindgerechten Bearbeitung von Mozarts Oper «Die Zauberflöte» wurde das junge Publikum an die Klassik herangeführt.

Mörfelden-Walldorf. Brennende Fackeln, pyrotechnische Effekte, herrliche und aufwendige Kostüme, Masken, ein traumhaftes und aufwendiges Bühnenbild sowie gute Musik.
Einen kulturellen Hochgenuss bot die Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts kindgerecht bearbeiteter Oper «Die Zauberflöte – Bravo, bravo Papageno» der Kleinen Oper Bad Homburg gestern Nachmittag in der nahezu ausverkauften Walldorfer Stadthalle.
Jung und Alt staunten über das herrlich inszenierte Familien- Musical, bei dem die Sopranistin Ingrid El Sigai als Königin der Nacht, Papagena und Pamina, der Pianist Stefan Geier als Mozart und Sarastro 2, der Bariton Otto Mayr als Papageno und König Tyros, der Tenor Peer-Martin Sturm als Tamino, Monostatos und Sarastro 1 sowie der Schauspieler Dirk Keller als Kolos im Mittelpunkt standen.
In faszinierender Weise wurde der komplizierte Inhalt verkürzt und zu einem Fantasiemärchen in einer bunten Zauberwelt vereinfacht.
Kinder ab fünf Jahren erfuhren, wie der greise König Tyros sein Reich ordnete und die Herrschaft im Sonnenland und Erziehung seiner einzigen Tochter, der Prinzessin Pamina, seinem Lieblingsbruder Sarastro übertrug.
Als Zeichen seiner Würde erhielt er den flammenden Sonnenkreis. Die Reichtümer und auch die Zauberflöte von König Tyros gingen an seine Frau, die Königin der Nacht, und seine Tochter Pamina.
Die Flöte war aus dem Holz einer tausendjährigen Eiche geschnitzt und verwandelte Böses in Gutes.
Die Königin war mit der Teilung unzufrieden und sann auf Rache.
Liebenswert wurde das spannende Märchen durch den munteren Vogelfänger Papageno. Ihn erkor die Königin der Nacht zum Diener des Prinzen Tamino, mit dem Papageno die Prinzessin Pamina zurückgewinnen sollte. Liebenswert und tollpatschig zugleich tappte Papageno durch das turbulente Geschehen und erlebte dabei so manches Abenteuer.
Natürlich gab’s ein Happy End. Der edle Prinz Tamino gewann die schöne Prinzessin Pamina zur Frau und Papageno bekam am Ende seine geliebte Papagena. So wurden die begeisterten Kinder mit Spaß und Freude an das Thema Klassik herangeführt – mit Mozarts «Zauberflöte», der meistgespielten Oper der Welt.

 

 

Die Neue Westfälische am 06.10.2010

Prinzenrolle und Mozartkugel
Die kleine Zauberflöte für Kinder / Temperamentvolle Inszenierung
VON MELANIE PETER

Beverungen. Ein wahres Feuerwerk, ein Plädoyer für die Oper, brachten die Darsteller der "Kleinen Oper" gestern in der Beverunger Stadthalle mit viel Humor und Professionalität auf die Bühne. Wer Opern verstaubt und langweilig findet, wurde hier eines Besseren belehrt. 600 Kinder waren begeistert und brachten den Saal zum Beben, als sie mit den Figuren fieberten und eintauchten in die Welt des Vogelfängers Papageno und der anderen Charaktere aus Mozarts Kleiner Zauberflöte.

Der Komponist höchstpersönlich nahm mit weißer Perücke und blauem Frack am Klavier Platz, und führte die Kinder und mitunter auch die Figuren durch seine Oper, die eine turbulente Geschichte mit Spannung und Spaß erzählt.

Der alte König Tyros will sich verabschieden, und übergibt die Herrschaft im Sonnenland an seinen Lieblingsbruder Sarastros, einen weisen und gütigen Mann. Zeichen dieser Herrschaft ist der Flammende Sonnenkreis, der ebenfalls an Sarastros übergeben wird. Außerdem soll die einzige Tochter des Königs beim neuen Herrscher leben. Das alles passt der Frau des Königs, der Königin der Nacht, nicht in ihre Planung.

Obwohl sie alle Reichtümer und eine Zauberflöte, die Böses in Gutes zu wenden vermag, bekommt, trachtet sie nach der Herrschaft über das Reich. Ein Ungeheuer soll nun die Tochter und den Flammenden Sonnenkreis zurückholen, wenn es sein muss mit Gewalt. Auch der Prinz Tamino gerät in den Bann der Königin, die ihm ein Abbild ihrer Tochter zeigt, damit er sich verliebt und sie "rettet". Unterstützt wird Tamino durch den Vogelfänger Papageno, der tollpatschig und liebenswert durch die Abenteuer schlingert und auch noch ein "Weibchen" für sich selbst sucht.

Gekonnt führten die Darsteller die Kinder an die Oper heran. Wunderschön gesungene Lieder wechselten sich ab mit Szenen, die herrlich komisch anmuteten. Fetzige Tanzeinlagen und spannende Kämpfe, in Szene gesetzt mit Nebel, knallendem Feuerwerk und Stroboskop-Licht fesselten Hunderte Kinderaugen an die Bühne. Da wurde geklatscht, gezittert und gelacht. Aber am Ende wird alles gut, Prinz Tamino bekommt seine Pamina, der Vogelfänger Papageno findet seine Papagena, und Koloss, ein Diener der Königin der Nacht, ist ganz nett.

Als die Kinder zum Schluss lautstark nach einer Zugabe riefen, gab es eine weitere Überraschung: Mozart holte alle Lehrer auf die Bühne, und dann wurde noch mal so richtig "abgetanzt".
Eine tolle Inszenierung mit fantasievollen Kostümen, einer wunderschönen Kulisse und überzeugenden Darstellern, die teilweise in mehrere Rollen schlüpften.

 

 

Frau Martina Schäfer, Kreissparkasse Weilburg am 09.10.2010

Wir hatten die Kleine Oper ja das erste Mal zu Gast und waren gespannt, was auf uns zukommt. Wie erwartet (und auch angekündigt) war es eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung. Viele Besucher (große und kleine) haben mich hinterher angesprochen und mir bestätigt, dass es ihnen sehr gut gefallen habe.

Aus Sicht des Veranstalters ist besonders der unkomplizierte Umgang mit Herrn Mayr und den Akteuren insgesamt hervorzuheben. Obwohl die Bedingungen nicht optimal waren (Bühne zu klein, Klavier verstimmt, etc.) tat das der Aufführung und der Stimmung keinen Abbruch.

Ich kann nur sagen: Immer wieder gerne!

Mit freundlichen Grüßen
Martina Schäfer

 

 

Das Weilburger Tagblatt am 01.10.2010

Applaus belohnt die "Kleine Oper"
"Bravo, Papageno" in Löhnberg

400 kleine und große Zuschauer haben den Sängern der "Kleinen Oper Bad Homburg" für die Aufführung des Familienmusicals "Bravo, Bravo Papageno" in der Löhnberger Volkshalle einen tosenden Applaus gespendet.

In einer modernen und verkürzten Fassung, mit farbenfrohen Kostümen, zwei neuen Rollen (Mozart und Koloss) und einem aufwändigen Bühnenbild stellte die "Kleine Oper Bad Homburg" die Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart vor.

Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht beauftragt, ihre Tochter Pamina aus dem Reich von Sarastro zu holen. Dort hatte König Tyros, als er vor seinem Tod sein Reich ordnete, Pamina hin geschickt.

Unterstützt wird der Prinz bei diesem Unterfangen durch den Vogelfänger Papageno. Auf ihrer Reise müssen sie so manche Gefahren und Prüfungen überstehen. Denn die Königin der Nacht hat ein falsches Spiel mit ihnen gespielt. Sie hat gleichzeitig den bösen Monostatos und das Ungeheuer Koloss mit der gleichen Aufgabe beauftragt.

Doch zum Ende wendet sich alles zum Guten.

Tamino gewinnt am Ende doch noch das Herz der schönen Pamina

Durch die Kraft der Musik wird aus Koloss ein braves "Schoßhündchen", Tamino gewinnt das Herz der schönen Pamina und auch Papageno findet in Papagena ein liebes Weibchen.

Neben den bekannten Arien und Duetten der Zauberflöte, die durch die Sänger brillant gesungen und von Lars Keitel als Mozart am Klavier begleitet wurden, bot die Aufführung auch rockige Klänge. Ingrid El Sigai und Peer Martin Stur brillierten als Pamina und Tamino ebenso wie in ihren anderen Rollen als Königin der Nacht und Papagena, sowie als Monostatos und Sarastro.

Christoph Kögel sorgte in der Rolle als Papageno mit seiner tollpatschigen und oftmals vorlauten Art für viele Lacher. Präsentiert wurde das Opernvergnügen von der Kreissparkasse Weilburg unterstützt durch die Firma Selters Löhnberg sowie durch Hedmar Schlosser und seinem Team.

 

 

Der Westerwald-Kurier am 22.09.2010

„Die Zauberflöte“ erntete kräftigen Applaus
Den Nachwuchs in die Welt der Oper einführen, sie mit bekannten Melodien und einem
ansprechenden Märchen bezaubern – das gelang den Akteuren der „Kleinen Oper“ Bad Homburg, die in der Westerburg Stadthalle eine etwas andere Version der „Zauberflöte“ aufführten.

WESTERBURG. Mit dem klassischen Familien-Musical "Die Zauberflöte - Bravo, bravo Papageno" wusste die „Kleine Oper“ Bad Homburg am vergangenen Montag in der Westerburger Stadthalle rund 450 Kindergarten und Schulkinder aus der Region zu begeistern. Die bekannte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart präsentierte sich als tolles Fantasie-Märchen und lud die Heranwachsenden in eine bunte Zauberwelt ein. Echte Opernsänger, farbenfrohe Kostüme und eine aufwändige Bühnenausstattung sorgten für einen lustigen und interessanten Ausflug in die klassische Musik.

Schnell hatten sich die schöne Prinzessin Pamina und der tollpatschige Vogelfänger Papageno in die Herzen des jungen Publikum gespielt. Gemeinsam erleben sie beiden so manches Abenteuer. Natürlich gab's zum Schluss ein Happy End. Pamina bekam ihren Prinzen Tamino und Papageno willigte zögerlich in die Hochzeit mit einem alten Weiblein ein, welches sich - zur Freude aller - als hübsche Papagena entpuppte. Selbst der furchterregende Koloss besann sich und wurde schließlich ein richtig netter Kerl. Am Rande der Geschichte war auch Wolfgang Amadeus Mozart zu beobachten.
Er begleitete seine Lieder am Klavier, hatte immer einen guten Ratschlag parat und zauberte spontan neue Melodien aus dem Ärmel. Die Kinder freuten sich sichtlich über die tolle Aufführung, warnten die Akteure vor drohenden Gefahren, lachten herzlich über die tollen Späße und honorierten immer wieder die lustigen Szenen mit reichlich Beifall. Mit viel Gefühl führte das fünfköpfige Team um Otto Mayr, den Chef der „Kleinen Oper“, die jungen Gäste an die Klassik und die interessante und vielfältige Opernwelt heran. Organisiert und finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Westerburg, Joachim Wirth, in Kooperation mit der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises, vertreten durch Carolin Stecker und Jochen Bücher. (upr.)

 

Ein Lob von unserem Sponsor TaunusSparkasse am 07.09.2010

Euer Auftritt am Sonntag war mal wieder grandios. Herzlichen Dank nochmals für die Karten, die du uns zur Verfügung gestellt hast. Ihr habt wieder ein tolles, witziges und unterhaltsames Programm zusammengestellt - für jung und alt.

Lars Dieckmann
Pressesprecher

 

Gregor Maier M.A - Hochtaunuskreis - Fachbereich Kultur am 07.09.2010

Zuallererst einmal auf diesem Wege mein großes Kompliment für die furiose Premiere am Sonntag! Für mich war es ja gewissermaßen eine zweifache Premiere, da ich ja bisher noch nie Gelegenheit hatte, eine Produktion der Kleinen Oper zu erleben. Es war jedenfalls in meinen Augen und Ohren ein Saisonstart, wie er nicht besser hätte ausfallen können!

 

Ein Lob vom Sponsor Basler Versicherungen am 13.09.2010

... das ist ja wirklich höchst erfreulich, dass nahezu alle Vorstellungen bereits ausverkauft sind!!

Aber nun, wo ich Ihre Aufführung selbst gesehen habe, weiß ich auch warum! Es spricht sich eben doch herum, wie großartig Sie und Ihre Mitstreiter diese Aufführungen mit Leben füllen und zum Mitfiebern, fröhlichen Lachen und auch zum Lernen anregen. Auch meine beiden kleinen Nichten waren hellauf begeistert nach der Premieren-Vorführung am vergangenen Sonntag.

Herzliche Grüße sendet Ihnen
Susanne Prüfer

 

Die Bad Homburger Woche am 09.09.2010

Wenn Mozart rockt - viel Trubel auf der Kurtheaterbühne

Bad Homburg (mj).
Es war eine Premiere die mit besonderer Spannung erwartet wurde. Aber auch von ein klein wenig Wehmut belastet war. Die Kleine Oper Bad Homburg präsentierte ihre dritte Version des klassischen Familienmusicals "Bravo, bravo Papageno" in einer weitaus ausgefeilteren Produktion als vor zwei Jahrzehnten, als das Ensemble erstmals an die Öffentlichkeit trat. Gleichzeitig hieß es Abschied nehmen vom Initiator, Mentor, Organisator, Regisseur und Darsteller Otto Mayr. Schon vor Jahren beschloss er, den Weg frei zu machen für Jüngere, die dann die Verantwortung übernehmen sollen. Verschiedene Konzepte wurden von ihm überdacht, bis er nun noch einmal vor dem Publikum seine Entscheidung bekannt gab: Ingrid El Sigai, jahrelanges Ensemblemitglied, wird die Geschicke der Kleinen Oper zukünftig leiten. Somit gab Otto Mayr mit einer letzten Produktion seinen Abschied. Aber es gilt als sicher, dass er im November noch einmal in das Kostüm des Papageno schlüpfen wird, um sich dann endgültig von der Bad Homburger Bühne zu verabschieden. Bei den Touren durch ganz Deutschland wird er jedoch auch noch das eine oder andere Mal auf der Bühne stehen.

So war es nicht verwunderlich, dass die "Prominenz" den Abschied umrahmte: Stadtverordnetenvorsteher Franz Josef Ament, Oberbürgermeister Michael Korwisi, die Ex-0Bs Reinhard Wolters und Wolfgang Assmann, der frühere Kurdirektor Peter Bruckmaier sowie der Kopf des Hauptsponsors Taunus Sparkasse, Hans-Dieter Homberg ließen es sich nicht nehmen, den großen Mimen zu verabschieden. Otto Mayr hat das ungewöhnliche Ensemble nicht nur ins Leben gerufen, sondern es auch in seiner unnachahmlichen und äußerst temperamentvollen Weise geprägt. Man denkt natürlich an den Papageno, aber auch an die Hexe in "Hansel und Gretel" oder den Osmin in "Alarm auf Dora 037". Aber auch der Oberteufel im "Freischutz- und die Witwe Bolte in "Max und Moritz" standen ihm gut zu Gesicht. Es ist seine polternde, aber dennoch charmante Art, mit der er Kinder und Erwachsene gleichermaßen zu begeistern weiß. Ingrid El Sigai schlüpft seit vielen Jahren in die Rollen, die stimmlich einen glockenklaren Sopran verlangen. Wer von ihren Qualitäten bislang noch nicht überzeugt war, konnte sich von ihr in den Rollen der Königin der Nacht, der Pamina und der Papagena ein eindrucksvolles Bild machen. Wandlungsreich, stimmlich von allerhöchster Qualität und mit suggestiver Ausdruckskraft verzauberte sie das Publikum und machte deutlich, dass die Kleine Oper auch zukünftig ein verlässlich und qualitativ hochwertiges Ensemble bilden wird.

Sangestechnisch und darstellerisch stand ihr auch in dieser neuen Produktion der Tenor Peer-Martin Sturm nicht nach. Er brillierte in der berühmten Arie "Dies Bildnis ist bezaubernd schön" und präsentierte darstellerisch einen herausragenden Tamino, Monostatos und Sarastro.
Vor einigen Jahren entstand die Idee, ein Wesen in die Produktionen einzubauen, das 1. indirekt für Auflockerung sorgt (die Zauberflöte ist schließlich künstlerisch kein Zuckerschlecken) und gleichzeitig als Techniker und Kulissenschieber agiert. Dirk Keller war ein beeindruckender "Koloss" und sorgte für den reibungslosen Ablauf auf der Bühne.
Lars Keitel gelingt immer wieder der Spagat zwischen dem erstklassigen Pianisten und dem humorvollem Darsteller. In der Rolle des Mozart greift er immer wieder ins Geschehen ein, präsentiert eine urkomische Mimik. driftet aber niemals ab in die Klamotte. Dank seinem herausragenden Klavierspiel wird für die Kinder die Musik zu einem echten Live-Erlebnis. Hier kommt die Musik nicht aus der Konserve, kein Mikrofon verstärkt die Stimmen bei den Arien. Es wird wirklich echt in die Tasten gegriffen und die Stimmbänder in Schwingung versetzt.
Der abschließende Rap hat längst Tradition. Zunächst von den sie und schreibe nur fünf Darstellern. Dann aber ruft Otto Mayr Kinder auf die Buhne und es wird gemeinsam getanzt und gefeiert. Das Konzept ging auch in dieser neuen Produktion auf: Klassische Musik kindgerecht zu verpacken, musikalisch nichts zu verfälschen, aber handlungstechnisch den Kindervorstellungen gerecht zu werden.
Die für den November angesetzten Vorstellungen im Kurtheater sind reine Schulveranstaltungen, für die es im freien Vorverkauf keine Karten gibt.

 

 

Die Taunus Zeitung am 06.09.2010

Papageno, keine Angst!
Von Sabine Münstermann

Kinder, die «Papageno, Papageno, da, hinter dir ist die Papagena» schreien und zwar mitten in einer Opernaufführung "gibt's das? Na klar! Aber nur, wenn es ein Stück der Kleinen Oper ist. Denn die will mit ihrer Produktion sogar zum Mitfiebern animieren. Gestern war Premiere der neu bearbeiteten Wiederauflage der «Zauberflöte», und da ging es munter zu. . .

Bad Homburg. Sonntagnachmittag, 16 Uhr. Im Foyer des Kurtheaters tummelten sich Vize-Landrat Dr. Wolfgang Müsse (FDP), OB Michael Korwisi (Grüne), Stadtverordnetenvorsteher Franz Josef Ament und Alt-OB Wolfgang R. Assmann (beide CDU), SPD-Landtagsabgeordnete Petra Fuhrmann und viele weitere Politiker jedweder Couleur. Moment mal «Bravo, bravo Papageno», das ist doch die kindgerechte Adaption von Mozarts «Zauberflöte». Wo waren denn die Kinder? Keine Sorge: Sie waren zu Hunderten gekommen! Aber wenn Otto Mayr, Noch-Chef der Kleinen Oper Bad Homburg seine Abschiedsvorstellung als Regisseur gibt, dann ist das natürlich auch für prominente Erwachsene ein wichtiger Termin.

Zugegeben, den Kindern war das schnurz, sie konnten sich vor Aufregung kaum auf den Sitzen halten. Kein Wunder, bei der Geschichte: König Tyros ordnet sein Reich. Die Herrschaft im Sonnenland und die Erziehung seiner Tochter, Prinzessin Pamina, übergibt er seinem Bruder Sarastro. Alle Reichtümer und auch die Zauberflöte vermacht Tyros seiner Frau, der Königin der Nacht. Die Zauberflöte ist ein tolles Ding. Sie vermag Böses in Gutes zu verwandeln. Die Königin jedoch ist unzufrieden und spinnt eine Intrige, bei der ihre Tochter gefangen genommen werden soll, um hernach Sarastro Gift einzuflößen. Großartig wird dieses Abenteuermärchen durch den Vogelfänger Papageno, tollpatschig, lustig, mit schnoddriger Schnauze und auf der Suche nach der großen Liebe. Von der Königin der Nacht wird er zum Diener des Prinzen Tamino bestimmt. Mit diesem soll er Pamina zurückgewinnen. Dabei erleben die beiden viele Abenteuer. Natürlich gibt's zum Schluss ein Happy End. Der Prinz bekommt die Prinzessin und Papageno seine Papagena.

Auf der Bühne knallt's
Otto Mayr, das war nicht anders zu erwarten, brillierte in seiner Abschiedsvorstellung. Man hatte den Eindruck, Papageno spricht, wie Otto Mayr der Schnabel gewachsen ist und nicht, als ob es sich um perfekt ausgearbeiteten Text gehandelt hätte. Das kam prima an. Unter anderem auch beim ehemaligen Kurdirektor Peter Bruckmaier, der, nette Geste, zur Vorstellung aus Bayern angereist war.

Klasse auch die immer wieder spielerisch eingeworfenen Dialoge mit «Mozart» Lars Keitel. Unbestritten konnte Keitel hier sein komisches Talent ausleben, und er tat das mit offensichtlichem Vergnügen - und auch zum großen Spaß der Kinder. Kaum zu glauben, dass der Mann doch eigentlich ein hochgeachteter und ernsthafter Konzertpianist ist. . .

Ein veritables Vergnügen war es für die Mädchen und Jungen zu sehen, wie sich Kolos (Dirk Keller), das Monster der Königin der Nacht (ohne Übertreibung: eine fantastische Ingrid El Sigai, die zudem auch die Prinzessin und die Papagena spielt), nach und nach in ein braves Schoßhündchen verwandelt, und wie der Prinz (Pierre Martin Sturm) um seine Prinzessin kämpft. Da knallt und kracht es dann auch mal auf der Bühne, da wird erst «Die Kleine Nachtmusik gegeben» und dann kräftig gerockt.

Tosender Beifall war der Lohn für eine solch fulminante Aufführung, der hoffentlich, auch unter der Leitung von Mayrs Nachfolgerin Ingrid El Sigai, noch viele mehr folgen werden.


 

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