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Pressestimmen zu "Max und Moritz - Neue Streiche"
Das klassische FamilienMusical
Peiner Allgemeine Zeitung am 27.04.2010
Die Akte Max und Moritz
Einbruch, Freiheitsberaubung, Verstoß gegen das Waffengesetz,
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Herbeiführen einer Explosion:
Aktuelle Straftaten aus der Jugendkriminalität hatte die „Kleine
Oper“ Bad Homburg zu einem Musical zusammengefasst.
"Peine. Gestern präsentierte das Musiktheater in den ausverkauften
Festsälen vorzugsweise dem jüngsten Peiner Publikum
und dessen Erziehungsberechtigten bislang unbekannte Fälle aus der
Ermittlungsakte Max und Moritz.
Die populären jungen Kriminellen haben nämlich viel mehr auf
dem Kerbholz, als Wilhelm Busch einst in seinen Bildergeschichten offenbarte.
Allein aus niederen Beweggründen rührten sie beispielsweise
Teilnehmerinnen eines Damenkränzchens Rizinus als Abführmittel
in den Kaffee und verhinderten darüber hinaus den dringend erforderlichen
Zugang zur Toilette.
Die Trunksucht des Pastors nutzten sie, um seinen Vorrat an geistigen
Getränken mit Tabasco und Pfeffer zu versetzen, um sich an seiner
Vergiftung zu weiden, und sie machten darüber hinaus Maulwürfe
zu Mittätern, um den Garten eines Pensionärs zu verwüsten.
Insgesamt sieben neue so genannte „Streiche“ hatten die Bad
Homburger Kinder-Musiktheaterschaffenden zu einem höchst unterhaltsamen,
gut einstündigen musikalischen Bildungsprogramm zusammengestellt
– und dies auf hohem Niveau, versteht sich. Kindgerecht
servierten sie nämlich eine Hitparade aus Gassenhauern bekannter
Opern und Operetten von Beethoven über Mozart, Verdi bis Bizet und
Händel. Liebevoll und detailverliebt und passend umgetextet, verführten
sie das höchst kritische und junge Publikum zu gehöriger höchster
Aufmerksamkeit.
Stimmlich ausgezeichnet agierte das Gesangsensemble, dazu fesselte
eine ausgeklügelte Bühnenbeleuchtung- und ausstattung
das kindliche Interesse und zuweilen blitzte und explodierte
es sogar, wie bei den Karl-May-Festspielen in Bad Seegeberg. Als aber
direkt beim Erzeuger der Raub von Honig misslingt, verhindert ausgerechnet
der trunksüchtige Pastor, dass die jungen Gangster von den Geschädigten
kurzerhand gelyncht werden. Allein, weil sie Besserung geloben, kommen
sie straffrei davon. Das junge Publikum ist hellauf begeistert und auch
sensibilisiert: Schon beim Hinausgehen fragt ein Knirps: „Haben
wir eigentlich Rizinus, Mama?“
Ulrich Jaschek
Die Lingener Tagespost am 18.04.2010
Dem Förter Dynamit in die Flinte gefüllt
"... Max und Moritz - Neue Streiche nennt sich das flotte Stück,
in dem es gleich ordentlich zur Sache geht.
... Auf Opernarien und klassische Musikstücke werden die Texte passgenau
aufgesetzt. Das macht dem großen Kenner Spaß und führt
gleichzeitig den kleinen Kulturfreund an diese Musik heran.
Der gesangliche Part ist für die 4 Sänger/-innen kein Problem,
verfügen sie doch alle über eine solide klassische Ausbildung
und stimmlich absolut top.
... Der große Applaus beweist: Das Konzept stimmt."
Ein Lob vom Veranstalter aus Hamm am 2. März 2010
Sehr geehrter Herr Mayr,
für das am 21. Februar aufgeführte Gastspiel „Max und
Moritz - Neue Streiche" möchte ich mich noch einmal bei Ihnen
und dem gesamten Team der Kleinen Oper Bad Homburg bedanken.
Wieder einmal haben Sie es geschafft, eine farbenprächtige Kinderoper
auf die Bühne zu bringen, die Kinder und Erwachsene im gleichen Maße
begeistert hat. Die Inszenierung konnte durch hohe gesangliche und musikalische
Qualität und durch eine liebevolle Ausstattung überzeugen. Als
Veranstalter hatte ich meine helle Freude daran, die Kinder zu beobachten,
die gebannt den Akteuren auf der Bühne folgten. So muss gutes Kindertheater
sein.
Vielen Dank für diesen tollen Nachmittag.
Wolfgang Barth
Der Bergsträßer Anzeiger am 08. Dezember 2009
Marktheater: "Max und Moritz" als märchenhaftes
Musical - immer mit Happy End
Bensheim. Es war das pure Vergnügen, den frechen Gesellen Max und
Moritz zuzusehen und zuzuhören, welchen Schabernack sie mit wem trieben
- und was das Ende vom Lied war. Ganz anders als bei Wilhelm Busch nämlich,
gibt's bei der Kleinen Oper Bad Homburg grundsätzlich ein Happy End.
... Siebzig Minuten bester Unterhaltung, mit jeder Menge Gags, einem bunten
Melodien-Potpourri von Mozart und Bizet bis hin zu Rock und Pop, und einem
tollen Ensemble, bereitete nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen
einen Riesenspaß.
... Wilhelm Busch hätte seine Freude an den bewegten Bildern und
den sieben neuen Streichen gehabt, die die beiden vorwitzigen Kerle ausheckten.
Die Kleine Oper Bad Homburg präsentierte die Geschichte der beiden
Lausbuben mit den schrägen, windschnittigen Frisuren, mit viel Humor,
Witz und noch mehr toller Musik.
In einem märchenhaften Musical, inmitten einer wunderschönen,
aufwendigen und kunterbunten Kulissenlandschaft wie aus dem Bilderbuch,
trieben Max und Moritz ihr Unwesen.
Die Art und Weise, wie die Darsteller und ausgebildeten Sängerinnen
und Sänger ihr Publikum in die turbulente Handlung mit einbezogen
und durch ihr fabelhaftes Spiel ständig in Atem hielten, verdient
Respekt.
... Die erwachsenen Zuschauer hatten genauso ihren Spaß an dem
musikalisch hochkarätigen und zeitgemäß aufgepäppelten
Spektakel, vor allem an den beiläufigen Anspielungen, den Charakterstudien
und der herrlichen Mimik aller Darsteller.
Dabei hatte es dem Publikum nicht nur die kecken Lausbuben, die nichts
als Unsinn im Kopf haben, angetan. Auch deren "Opfer" zeigten
so viel Spielwitz und -freude, dass Groß und Klein aus dem Lachen
gar nicht herauskamen.
... Bildung durch Unterhaltung transportieren, so lautet eines der Hauptziele
des Musiktheaters für Kinder. Das mittlerweile zwanzigjährige
Jubiläum der Kleinen Oper beweist, dass das Ensemble diesem Anspruch
gerecht wird. gs
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| Fotos+©: Alexandra Vosding für Kleine
Oper Bad Homburg |
Schultheateraufführung in Zweibrücken am 27.11.2009
Kindermusical "Max und Moritz - Neue Streiche" begeistert
500 Besucher in der Zweibrücker Festhalle
"... Das Theater Kleine Oper Bad Homburg hat bewiesen, dass klassische
Musik nicht unweigerlich langweilig sein muss.
... Ganz offensichtlich waren sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen
begeistert von den 7 Streichen von Max und Moritz.
... Auf der Bühne wurde gesanglich echte Qualität geboten.
... Bis zur lezten Minute waren die Kinder aufmerksam und gefasselt von
Geschehen auf der Bühne.
... Der Gedanke des Theaters, Bildung mit Unterhaltung zu verbinden, ist
den Darstellern absolut gelungen."
Das Schweinfurter Tagblatt am 12.11.2009
Max und Moritz laden zum Ausflug in klassische Musikwelt
Kleine Oper Bad Homburg gastiert mit klassischem Familien-Musical in Neu-Anspach
"Im rappelvollen Theater summt es wie im Bienenhaus
von Förster Krauch. Als das Licht im Zuschauerraum erlischt, ertönt
ein frenetisches Schreien aus Hunderten junger Kehlen: Vorhang auf für
das Kindermusical „Max und Moritz - Neue Streiche", mit dem
die Kleine Oper Bad Homburg viermal im ausverkauften Theater gastiert.
Mit viel List und Tücke ist es Peer-Martin Sturm gelungen, sieben
neue Bubenstreiche aus Wilhelm Buschs Gesamtwerk auszugraben oder mit
dichterischer Freiheit nachzuempfinden. Das Ergebnis jedenfalls kann sich
sehen und hören lassen:
Ein furioses Spektakel aus berühmten Opern- und Operettenmelodien
vom „Wolgalied" bis zum „Troubadour", vermischt
mit modernen Rock- und Rap-Rhythmen, dargeboten von einem quirligen, gut
aufgelegten Darstellerquintett. Auf zu neuen Streichen.
Zunächst trifft es ein Damenkränzchen, das sich auf seine
Kaffeetafel freut. Max und Moritz haben heimlich Rizinusöl in den
Kaffee geschüttet - und außerdem die Toilettentür zugenagelt.
Nach dem Begrüßungslikörchen beginnen die Damen zu schmausen,
allerdings nicht lange. Großes Gejohle im Parkett, als die Verzweifelten
vor der verschlossenen Klotür stehen und sich draußen hinter
die Büsche schlagen müssen. Dann ein beglückter Aufschrei
in den ersten Reihen: „Sie hat gepupt."
Im Konfirmandenunterricht bringen die beiden. Lausbuben Pastor Selig
zur Weißglut, so dass er ihnen aus Verzweiflung mit der Hölle
droht. Und wie es da aussehen könnte, das demonstrieren die drei
gleich mit einem infernalischen Fegefeuer-Rap: Der Saal tobt mit, die
Gitarren heulen, die Bässe wummern. Im nächsten Streich singt
Onkel Nolte „Endlich allein" im Zarewitsch-Sound, als er nach
Streitereien mit seiner Frau zu Bette geht. Doch dort erwartet ihn ein
zugenähtes, mit Juckpulver präpariertes Nachthemd.
Aus aufklappbaren Dreiecken entsteht für jede Szene das
passende Bühnenbild, das wie die farbenfrohen Kostüme weitgehend
den originalen Zeichnungen und Bilderfolgen aus dem Werk von Wilhelm Busch
entspricht. Weitere Streiche lassen nicht lange auf sich warten:
Dem Friseur wird Leim auf seine Lieblingsbank geschmiert, der Wein des
Pastors mit herben Kräutern aufgemischt.
Als die Übeltäter Honig stehlen wollen, werden sie ertappt,
sollen im Dorfteich ersäuft werden. Doch Pastor Selig legt ein gutes
Wort für sie ein. Die beiden geloben Besserung und tanzen vor lauter
Freude mit allen Akteuren Händels Hallelujas-Raps. Kann man das noch
toppen? Ja, alle Lehrerinnen im Saal werden auf die Bühne gebeten,
tanzen zur Gaudi ihrer Schülerinnen und Schüler mit.
Am heutigen Donnerstag finden noch einmal zwei - ausverkaufte - Vorstellungen
statt."
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| Fotos+©: Alexandra Vosding für Kleine
Oper Bad Homburg |
Der Usinger Anzeiger am 11.09.2009
Max und Moritz laden zum Ausflug in klassische Musikwelt
Kleine Oper Bad Homburg gastiert mit klassischem Familien-Musical in Neu-Anspach
"... Sämtliche Gesangseinlagen waren auf sehr hohem Niveau.
Das Singen von Max und Moritz im Duett gehörte allerdings immer wieder
zu den Höhepunkten der Aufführung. "
Die Frankfurter Neue Presse am 10.09.2009
Kunst und Klamauk krönen Kulturwoche
Lausbubenstreiche brillant verpackt und aufgeführt – das bot
«Max und Moritz» von der Kleinen Oper Bad Homburg bei der
2. Anspacher Kulturwoche, die am Dienstagabend zu Ende ging.
"... Neu-Anspach. Oper ist langweilig und nur für Erwachsene?
Von wegen! Selbst Fünfjährige haben ihren Spaß daran.
Jedenfalls dann, wenn sie so präsentiert wird, wie die Kleine Oper
Bad Homburg am Dienstag «Max und Moritz – neue Streiche»
aufführte.
Vor farbenprächtigen Kulissen und in ebensolch schrillen Kostümen
bewiesen die Akteure Lars Keitel, Ingrid El Sigai, Gabriele Zimmermann,
Christoph Kögel und Dirk Keller, dass Oper weit mehr ist als Verstaubtes
aus der Mottenkiste. Keitels Arrangement von klassischen Stücken
bis hin zu völlig modernen Pop-Liedern machte den Siebenteiler fast
schon zum Musical."
Die Rhein-Main-Presse am 27.03.2009
Buntes und spannendes Musiktheater
"Kleine Oper Bad Homburg" weckt bei Kindern mit "Max
und Moritz" Opernbegeisterung
"... Wie es jedoch trotz allem Gegenwind gelingen kann, schon bei
Kindern Begeisterung für die Formensprache der Oper zu wecken, zeigt
die "Kleine Oper Bad Homburg" seit Mittwoch in vier Vorstellungen
am Rüsselsheimer Stadttheater. Erfolgsrezept sind zeitgemäße
Inszenierung, unbefangener Umgang mit dem klassischen Gesang und der Verzicht
auf hüftsteifen Habitus der Hochkultur.
... Die Kinder freuten sich über eine bunte, spannende und packende
Musiktheater-Vorstellung, die die "Kleine-Oper"-Darsteller mit
großer Spielfreude zum Leben erweckten. Das Libretto von Peer-Martin
Sturm mit neuen Streichen von "Max und Moritz" überzeugte
dabei ebenso durch überraschende Wendungen wie lustige Charaktere.
Ob es aber der leicht hessische Zungenschlag einiger Figuren war oder
der perfide Schabernack der beiden Unruhestifter, die Oper kann mit Inszenierungen
wie "Max und Moritz" nur gewinnen - nicht nur beim jungen Publikum."
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| Fotos+©: Alexandra Vosding für Kleine
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Die Aller Zeitung am 22.03.2009
Neue Streiche: Rizinus im Kaffee
Max und Moritz unterhalten in der Stadthalle
"... Max und Moritz - Neue Streiche lockten Klein und Groß
am Freitag in die Stadthalle. Mit sieben weiteren Neckereien unterhielten
die Lausbuben, die einst Wilhelm Busch erfand, das Publikum prächtig.
Lustig und bunt ging es an diesem Nachmittag zu."
Über die Aufführung in Goch am 11.03.2009
Neue Max und Moritz Streiche
"... Auch Erwachsene konnten sich an dem hohen Niveau der kabarettistischen
Szenen und professionellen Stimmen erfreuen."
Die Westfälische Rundschau am 28.01.2009
Neue Streiche von Max und Moritz begeisterten Kinder und Eltern
gleichermaßen
"... Es ist wirklich eine tolle Aufführung und ein sehr kindgerechtes
Angebot, befand Isabell Krantz, die mit ihrer Tochter Sophie nicht das
erste Mal eine Inszenierung der Truppe besucht: Es war Jedes Mal klasse."
Die Südwest Presse am 30.12.2008
Wilhelm Buschs Musical-Erben
"... so zauberhaft und kindgerecht war die Inszenierung insgesamt.
Das geniale Bühnenbild und die kunterbunten Kostüme bildeten
die Grundlage der kurzweiligen Aufführung.
Hinzu kam die überzeugende musikalische Leistung des fünfköpfigen
Ensembles."
Der Hattersheimer Stadtanzeiger am 11.12.2008
Kinderfreundlicher Volltreffer
Schwungvoll, phantasievoll, mitreißend
Die beiden Vorführungen der Kleinen Oper Bad Homburg in der bestens
besetzten Hattersheimer Stadthalle begeisterten Jung und Alt.
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Die Weinheimer Nachrichten am 15.11.2008
Sieben funkelnagelneue Opfer
Gesungen und gerappt, was das Zeug hielt, wurde bei einer fetzigen Kindermusical-Inszenierung
von Max und Moritz auf der Bühne der Weinheimer Stadthalle.
Begeisterungsschreie aus den Kinderkehlen waren die permanente Geräuschkulisse.
Die Rheinpfalz am 28.10.2008
Maulwürfe im Blumenbeet
"Max und Moritz 2": "Kleine Oper Bad Homburg"
mit Familienmusical im Saalbau
"... Stark die Leistungen der gesamten Truppe. Ingrid El Sigai und
Gabriele Zimmermann ließen nicht nur als Sopranistin und Altistin
gesanglich keinen Wünsche offen.
... Zum Schluß gab es nach dem begeisterten Beifall als kleine Zugabe
die Einladung an die Kleinen, zum Rap auf die Bühne zu kommen, was
sich die Neustadter Kinder nicht zweimal sagen ließen. Vergnügte
Gesichter auch bei den zahlreichen Erwachsenen, die ihren Nachwuchs begleitet
hatten, - sogar für diese Generation war die Unterhaltung nicht zu
seicht - und machte Lust auf weitere derartige Inszenierungen!
Das Hanauer Anzeiger am 24.10.2008
Happy End für die Lausbuben
"... Das Ensemble um Otto Mayr ist seit Jahren bekannt für
seine geistreichen und unterhaltsamen Kinderopern. ... Auch die tollen
Stimmen der Akteure und die musikalische Begleitung von Lars Keitel am
Klavier beeindruckten durch absolute Professionalität. ... Für
Kinder war es ein Riesenspaß und die anwesenden Großen ein
Ausflug in Ihre Kindheit.
Das Ehinger Tagblatt am 1.10.2008
Max und Moritz begeistern die Jungen und Mädchen mit ihren
Streichen
500 junge Zuschauer genießen Kindermusical in der Lindenhalle -
Am Schluß dürfen die Kleinen auch auf die Bühne.
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| Fotos+©: Alexandra Vosding für Kleine
Oper Bad Homburg |
Die Schwäbische Zeitung am 1.10.2008
Die Streiche von Max und Moritz begeistern die kleinen Zuschauer
EHINGEN (kö) Die Streiche von Max und Moritz von
Wilhelm Busch haben ihren Weg in fast jedes Kinderherz gefunden. Die Kleine
Oper aus Bad Homburg hat die Grundidee wieder aufgegriffen und neue Streiche
ausgegraben. Gestern traten sie damit in der Lindenhalle auf.
Begeistert beobachteten die Kinder in der rappelvollen Lindenhalle,
wie die beiden bösen Buben erst die Klotür zunagelten und dann
in den Likör des Damenkränzchens ("Wer Sorgen hat, hat
auch Likör") Rizinusöl gegossen. Das tat prompt seine Wirkung
- auch auf die Lachmuskeln der jungen Theaterbesucher.
Dem Frisör wurde Leim auf die Bank geschmiert, dann lockten ihn
die beiden Lausebengel mit Papierkügelchen von seinem Ruhesitz hoch,
und er flog zur größten Belustigung des Publikums in die Güllegrube.
Der Wein des Pastors wurde mit herben Kräutern aufgemischt, dem lieben
Onkel das Nachthemd zugenäht, Juckpulver hineingeschüttet und
später an langem Faden die Bettdecke weggezogen.
Alle Texte dazu waren unterlegt mit flotten, ins Ohr gehenden Melodien
aus Klassik bis Pop.
Ganz raffiniert gestaltet war das Bühnenbild mit lauter aufklappbaren
Dreiecken, die für jeden Streich die richtige Kulisse bildeten.
Doch irgendwann war Schluss damit und den beiden bösen Buben ging
es an den Kragen. Mit Bienenkörben auf dem Kopf sollten sie gefesselt
von ihren früheren Opfern ins Wasser geschmissen werden. Aber der
Pastor ließ christliche Nächstenliebe walten, Max und Moritz
gelobten Besserung und zum Happyend durften alle Kinder auf die Bühne
kommen und mit ihnen zusammen tanzen.
Die Frankfurter Neue Presse am 19.09.2008
Max und Moritz begeistern mit sieben neuen Streichen
Westerburg
… In der vollbesetzten Stadthalle in Westerburg wurden gestern
dem jugendlichen Publikum sieben völlig neue Streiche präsentiert.
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| Fotos+©: Alexandra Vosding für Kleine
Oper Bad Homburg |
… Gespielt wurde von den Akteuren der Kleinen Oper
Bad Homburg, die in herrlich farbenprächtigen Kulissen schnell
die kleinen Besuchern auf ihrer Seite hatten. Sorgen die herrlichen
Kulissen für den optischen Blickfang, so sorgten die tollen
Stimmen für einen weiteren Hochgenuss und lieferten den
eindrucksvollen Beweis, dass auch Kinder und Jugendlichen für „schwere
Musik“ zu haben sind. Begeistert folgten die jungen Gäste
den klassischen Melodien und Arien zu Texten von Wilhelm Busch und Peer-Martin
Sturm.

Die Schulleitung der Gesamtschule am Gluckenstein am 15.09.2008
... eine hinreißende Vorstellung, und das nicht
nur für klein sondern auch für groß.
Ich gratuliere Ihnen zu dieser hervorragende Leistung.
Sie können sicher sein, dass ich Ihnen unsere Klassen schicken werde.
Roswitha Hahn, stellv. Schulleiterin
Die Taunus Zeitung am 08.09.2008
Der zweite Streich der Kleinen Oper ist ein Meisterwerk
Von Michael Jacob
Die Kleine Oper Bad Homburg hat ein Meisterstück
vollbracht! Es ist wohl noch keinem Ensemble gelungen, die Streiche
von Max und Moritz fortzusetzen. Was Wilhelm Busch dereinst erdachte,
findet nun unter der Handschrift von Peer Martin Sturm, der nicht nur
für den Text, sondern auch für die überaus überzeugende
Regie verantwortlich zeichnet, nach vielen Jahrzehnten eine Fortsetzung.
Dabei knüpft das von Otto Mayr geleitete Team nahtlos an die erfolgreiche
Produktion von vor vier Jahren an, als das Stück «Max und Moritz»
bundesweit Zuschauerrekorde feierte. Obwohl ein völlig neues Werk
entstanden ist, finden sich doch zahlreiche Parallelen, die teils augenscheinlich,
teils eher verdeckt die Verbindung zur ersten Produktion herstellen.
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| Fotos+©: Alexandra Vosding für Kleine
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War es im ersten Stück die Schmuggler-Melodie aus
«Carmen» von Bizet, die den roten Faden spann, so ist es nun
der Kindermarsch aus derselben Oper, mit dem Max und Moritz vom einen
zum anderen Streich musikalisch überleiten. Ebenfalls wurde das Ende
beibehalten, denn zur gleichen Musik drohen die Dorfbewohner den beiden
bösen Buben, die dann kläglich ihre Schandtaten eingestehen,
Besserung geloben und schließlich mit dem nun schon legendären
«Max-und-Moritz-Rap» auf Händels «Halleluja»
das viel umjubelte Ende einläuten. Auch die Streiche, die textlich
teilweise anderen Busch-Geschichten entlehnt sind oder aus der fantasiereichen
Feder von Peer Martin Sturm – selbstverständlich alles in Versform
– stammen, lehnen sich an die ursprünglichen Streiche der beiden
Knaben an. Statt der Pfeife explodiert die Flinte des Försters, statt
der Hühner vernichten Maulwürfe den ach so geliebten Garten
des Herrn John und am Ende warten auf die frechen Knaben nicht die Mühle,
sondern die Bienenkörbe. Aus dem Lehrer Lempel, der am Klavier das
Geschehen live begleitete, wurde nun ein Pastor Selig, dem die Buben einen
schaurigen Wein zusammenmixen.
Wieder ist es der Kleinen Oper gelungen, ein
furioses Spektakel für Jung und Alt auf die Beine zu bringen.
Die Vielzahl der berühmten Melodien aus Oper und Operette vom «Wolgalied»
bis hin zum «Troubador» lassen bei den Eltern immer wieder
ein Schmunzeln aufkommen, während sich die Kinder über die frechen
Streiche und die herrlich grellen Kostüme freuen. Stimmlich begeisterten
Ingrid El Sigai und Gabriele Zimmermann in den Hauptrollen. Otto Mayr
schlüpfte in die unterschiedlichsten Rollen und knüpfte an seine
sängerischen Leistungen der vergangenen Jahre nahtlos an. Lars Keitel
begleitete am Klavier und sorgte für scheinbare Ernsthaftigkeit in
der Rolle des Pastors Selig. Dirk Keller jagte den Lausbuben als Polizist
nach und kümmerte sich um die Technik auf der Bühne.
Beim abschließenden Rap wurden alle Kinder auf
die Bühne eingeladen, um gemeinsam mit dem Team der Kleinen Oper
die neue, mehr als gelungene Produktion zu feiern.

Die Bad Homburger Woche am 11.09.2008
Max und Moritz gehen die Streiche nicht aus
Max und Moritz– zweiter Teil? Wie kann es denn so etwas geben? Schließlich
hat Wilhelm Busch nur sieben Streiche aufnotiert und in Versform gebracht.
Aber was Wilhelm Busch nicht schaffte, ist nun der Kleinen Oper Bad Homburg
gelungen. Mit einer glanzvollen Premiere im voll besetzten Kurtheater
gelang eine Fortsetzung des Kinder-Klassikers.
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| Fotos+©: Alexandra Vosding für Kleine
Oper Bad Homburg |
„Wir wollten an den grandiosen Erfolg der ersten
Produktion vor vier Jahren anknüpfen und haben einfach neue Streiche
geschrieben“, lacht Otto Mayr, der in der neuen Produktion von der
ersten bis zur letzten Minute auf der Bühne steht. Doch nicht nur
er absolviert ein Mammutprogramm: Auch Ingrid El Sigai und Gabriele Zimmermann
in den Titelrollen leisten konditionell wie gesangstechnisch professionelle
Arbeit. Schon allein bei den erbindenden Tönen „Dieses war
der erste Streich“ zur Melodie des Kindermarsches aus „Carmen“
kam Gänsehaut-Feeling auf. Die Sopranistin und Altistin harmonisieren
spieltechnisch und sängerisch dermaßen brillant, dass keine
Wünsche offen bleiben.
Doch was hat sich Peer Martin Sturm, der gleichzeitig
Regie führt, für neue Streiche ausgedacht? „Ich habe mich
natürlich an die ursprünglichen Streiche angelehnt, habe Szenen
aus Buschs enormem Fundus entnommen und schließlich Szenen erfunden,
um die neue Produktion abzurunden“, meint der junge Regisseur, der
wunderbar das alte Szenario in ein neues Gewand packte. Der Lehrer Lempel
mutierte nun zum Pastor Selig, der allgegenwärtig am Klavier nicht
nur musikalisch, sondern auch textlich begleitet. Hier begeisterte Lars
Keitel durch seine grandiosen pianistischen Leistungen und die köstliche
Parodie beim Damenkränzchen, das durch eine Überdosis Rizinusöl
im Kaffee schwerwiegende Folgen hat. Auch als Pastor muss sich Lars Keitel
die Unverschämtheiten der Buben gefallen lassen, die ihm seinen geliebten
Wein zu einer schwer verdaulichen Mixtur vermischen.
Otto Mayr ist mehr als gestraft auf der Bühne.
Muss er doch als Gartenfreund mit ansehen, wie ferngesteuerte Maulwürfe
seine Beete zerstören, wie seine Bienen außer Rand und Band
geraten und in seinem Nachthemd Juckpulver ihn am Schlafen hindert. Da
hilft nur die Lektüre der Bad Homburger Woche, um ihn über den
eingebüßten Schlaf hinwegzutrösten.
Manchmal treiben es die Knaben zu weit, so dass Polizist
Dirk Keller eingreifen und sie in die Schranken weisen muss. Sängerisch
und schauspielerisch boten die Mitglieder der Kleinen Oper wiederum Musik
vom Feinsten – größtenteils live oder in Form
eingängiger Raps. Die Erwachsenen hatten ihre pure Freude daran,
die vielen Melodien aus Oper und Operette wiederzuerkennen, und die Kinder
quietschten vor Vergnügen, wenn Max und Moritz wieder einmal einen
Coup gelandet hatten. Nun tourt nach der begeistert aufgenommenen Premiere
im Bad Homburger Kurtheater die Kleine Oper wieder durch Deutschland und
die angrenzenden Länder. Erst nächstes Jahr wird man das beeindruckende
Familien-Musical wieder in Bad Homburg erleben können.

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